
Der im Wettbewerb stehende Zahnarzt wird vom Patienten zunehmend am Gesamterscheinungsbild seiner Praxis gemessen. Investitionen wie die Einrichtung bzw. der Ausbau eines Prophylaxezimmers oder die Erneuerung von Behandlungsstühlen erfordern Kapitaleinsatz. Mit betriebswirtschaftlichen Methoden wie Umsatz- und Kostensimulation, Break-even-Analysen und Rentabilitätsberechnungen lässt sich der Praxiserfolg recht genau ermitteln. Das Profit-Center kann vom Steuerberater in der regelmäßigen betriebswirtschaftlichen Auswertung dargestellt werden. Hierbei müssen die Ausgaben, etwa der Materialeinkauf, so gekennzeichnet werden, dass sie sich vom Steuerberater dem entsprechenden Leistungsbereich zuordnen lassen. Auf den Rechnungen könnte beispielsweise ein „P“ für Prophylaxe vermerkt werden.
Preiskalkulation
Preise für eine rentable Prophylaxebehandlung müssen betriebswirtschaftlich intern kalkuliert werden. In der Realität werden sie jedoch vom Praxisinhaber oft „aus dem Bauch heraus“ festgelegt oder den Preisen von Mitbewerbern angepasst. Dabei sind die Leistungen meist gar nicht vergleichbar. Der Prophylaxe-Rechner zeigt Ihnen sofort, wie rentabel oder unrentabel Ihre Prophylaxe-Abteilung wirtschaftet. Außerdem können Sie für die Zukunft Ihre Preise neu kalkulieren.
Den kompletten Artikel und wie Sie Ihre Preise unternehmerisch kalkulieren, lesen Sie in der Aktuellen Ausgabe des zahnärztlichen Fachverlags Quintessenz. Nachfolgend können Sie den Artikel öffnen und lesen:
Artiekl: Profit Center Prophylaxe.pdf 200.4 KBSeit 2012 bieten wir den Fachkurs zum/zur Prophylaxe-Manager/in für zahnärztliches Fachpersonal an, das aktiv in der Prophylaxebehandlung und/oder in der Praxisverwaltung tätig ist. Die Teilnehmer erwerben vertiefende Kenntnisse zu verantwortungsvollen Managementaufgaben mit dem Ziel, die Prophylaxe- Abteilung erfolgreich zu leiten. Sie lernen u. a. unternehmerisch zu denken, Prophylaxekonzepte umzusetzen und Personalverantwortung zu übernehmen, um die Praxis zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen.